Was ist das Karpaltunnelsyndrom?

Häufiges Kribbeln oder dauerhaftes „Einschlafen“ der Hände. Ursache kann hier einen Einengung der Nerven sein.

Wenn die Hände häufig einschlafen und die Symptome nicht vergehen, sind oft die Nerven die Ursache. Eine rasche Diagnose und Behandlung ist hier unbedingt notwendig und wichtig!

Das Karpaltunnelsyndrom (KTS) ist ein typisches Nervenkompressionssyndrom. Hierbei verursacht eine Einengung des Nervus Medianus im Bereich der Handwurzel die Beschwerden. Man kann sich unter dem Karpaltunnel  eine tunnelförmige Röhre vorstellen, die für Nerven, Sehnen und Blutgefäße eine Verbindung vom Unterarm zur Hand darstellen. Dies ist für die Bewegungen der Hand, das Empfinden in den Händen, aber auch die Durchblutung wichtig.

Dieser Kanal kann durch Verletzungen, Entzündungen, Infektionen oder laufende Überbelastung geschädigt und verengt werden. In Folge treten die typischen Symptome auf: Die Hände oder einzelne Finger schlafen ein. Am stärksten spürt man das Einschlafen im Daumen, Zeige- und Mittelfinger, manchmal auch auf der dem Daumen zugewandten Seite des Ringfingers. Diese Finger werden nämlich durch den Nervus Medianus versorgt.

Nach Abklärung durch einen Arzt kann hier bei leichten Beschwerden noch gut ohne Operation behandelt werden: Es kommen beispielsweise physikalische Therapien wie Elektrobehandlungen, Zellbäder und Ultraschall für das Handgelenk genauso zum Einsatz wie heilgymnastische Übungen. Wird durch diese Behandlungsmethoden kein Erfolg erzielt, kann die Verendung im Karpaltunnel, die auf den Nerv drückt, operativ entfernt werden. 

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